Tag Nummer 138.
Nähe San Ignacio (bestimmt bereits das 4. San Ignacio auf unserer Reise), morgen um halb 8, wir besteigen einen alten amerikanischen Schulbus. Dieser fährt uns in fast zweistündiger Fahrt über Strassen, die wir niemals für befahrbar gehalten hätten mitten in den Dschungel. Irgendwo im Schlamm steigen wir aus und müssen zu Fuss weiter. Dreimal überqueren wir dabei einen Fluss und stehen jedes Mal bis mindestens zum Bauchnabel im Wasser. Weit und breit sind wenigstens keine Krokodile auszumachen, doch an einer Stelle fangen die Fische plötzlich an, an uns zu knabbern. Nach einer guten Stunde Fussmarsch sind wir da, wo der Fluss entspringt, an einem wirklich sehr Idyllischen Höhleneingang. Durch diesen schwimmen wir mit unserem Guide Patrick hinein. Dieser führt uns durch eine faszinierend schöne Tropfsteinhöhle. Immer mal wieder müssen wir ein Stück weit schwimmen oder klettern. Nach eineinhalb Stunden kommen wir an einem Ort in diesem unterirdischen Labyrinth an, wo die Mayas einst ihren Göttern Opfer gebracht hatten. Viele Tonkrüge und Scherben und auch einige makabere Relikte zeugen noch immer davon. Da liegen doch tatsächlich nach fast 2000 Jahren noch immer die Überreste der bedauernswerten Opfer in Form von Menschenknochen, Schädeln und ganzen Skeletten. Zwischen diesen Knochen hindurch führt uns unser Guide und erzählt uns dabei von den Mayas und ihren Opferritualen.
Abgesehen von diesem Faszinosum, sind auch die Tropfsteinformationen atemberaubend. Gut, sind die Temperaturen an diesem Ort nicht so, wie normalerweise in europäischen Höhlen, denn wir verbringen tatsächlich über drei Stunden unter der Erde. Als wir am Schluss wieder ans Tageslicht, mitten hinein in den grünen Dschungel schwimmen ist das ein wirklich erhebendes Gefühl.
Eine Stunde laufen wir wieder zurück und wollen im Bus zurück fahren.
Der Buss will aber nicht und weil unser Fahrer so lange versucht das Ding zu starten, ist irgendwann die Batterie leer. Ojeee und das bestimmt 30 Kilometer von der Zivilisation entfernt. Als dann der Busfahrer sich zu Fuss davon macht, wird’s schon etwas mulmig.
Irgenwie schafft er es doch tatsächlich von, weiss Gott woher, einen Traktor aufzutreiben und kommt bald mit zwei Bauern und einem Traktor zurück.
So geht’s dann (inzwischen ist’s zappenduster) im Buss, gezogen von einem Traktor weiter. Irgendwann, mit unsäglicher Verspätung aber trotzdem sehr zufrieden kommen wir dann doch noch „zuhause“ an, gerade rechtzeitig zum Nachtessen.
Wie immer gibt es viele neue Bilder im Album Belize und Guatemala .
Abgesehen von diesem Faszinosum, sind auch die Tropfsteinformationen atemberaubend. Gut, sind die Temperaturen an diesem Ort nicht so, wie normalerweise in europäischen Höhlen, denn wir verbringen tatsächlich über drei Stunden unter der Erde. Als wir am Schluss wieder ans Tageslicht, mitten hinein in den grünen Dschungel schwimmen ist das ein wirklich erhebendes Gefühl.
Eine Stunde laufen wir wieder zurück und wollen im Bus zurück fahren.
Der Buss will aber nicht und weil unser Fahrer so lange versucht das Ding zu starten, ist irgendwann die Batterie leer. Ojeee und das bestimmt 30 Kilometer von der Zivilisation entfernt. Als dann der Busfahrer sich zu Fuss davon macht, wird’s schon etwas mulmig.
Irgenwie schafft er es doch tatsächlich von, weiss Gott woher, einen Traktor aufzutreiben und kommt bald mit zwei Bauern und einem Traktor zurück.
So geht’s dann (inzwischen ist’s zappenduster) im Buss, gezogen von einem Traktor weiter. Irgendwann, mit unsäglicher Verspätung aber trotzdem sehr zufrieden kommen wir dann doch noch „zuhause“ an, gerade rechtzeitig zum Nachtessen.
Wie immer gibt es viele neue Bilder im Album Belize und Guatemala .