Übernachtung Nummer 102. Nach hundert Kilometern gegen heftigsten Gegenwind strampelnd kamen wir völlig erschöpft im kleinen Dörfchen „El Higo“ an. Gegenüber der Zuckerfabrik befindet sich das einzige Hotel am Platz. Dieses bezogen wir, duschten uns und assen noch kurz im kleinen Restaurant im selben Gebäude etwas Kleines zu Nacht.
Schon sehr bald legten wir uns schlafen, hatten wir doch am darauffolgenden Tag wieder eine ziemlich weite Etappe zu meistern.
Um 01:45 wurden wir dann jäh wieder aus dem Schlaf gerissen. An der Türe klopfte es so heftig, dass wir sogleich öffnen mussten, um nicht Gefahr zu laufen, dass uns die Türe eingetreten würde. Kim stand auf, wackelte zur Türe, in Erwartung eines Besoffenen oder sonst wie Verwirrten. Oh Schreck, kaum war die Türe geöffnet standen zwei bis auf einen kleinen Augenschlitz vermummte Männer in Tarnanzügen, mit Maschinengewehren herumfuchtelnd in unserem Zimmer.
Wir hatten keine Ahnung (und haben sie zugegebenermassen bis jetzt nicht), ob es sich bei diesen zwei Rambos um Militärs, Polizisten, private Sicherheitsleute oder Mafiosis gehandelt hat, auf alle Fälle zeigten sie mit ihren Maschinengewehren auf unsere Taschen und forderten uns auf, diese zu leeren. Sie wollten wissen, was wir hier machen (na ja, eigentlich ja schlafen, was man halt so in einem Hotel macht), woher wir kämen, wohin wir wollten. Für uns wäre es ja noch ganz spannend gewesen zu wissen, was die beiden denn genau mitten in der Nacht in unserem Zimmer zu suchen hatten, aber darauf meinten sie nur, es sei zu unserer Sicherheit, ob wir denn nicht wüssten, dass in diesem Staat jeden Tag dutzende Menschen Verbrechen zum Opfer fielen.
Und so war es dann auch, als sie wieder abzogen fühlten wir uns um einiges sicherer.
Schon sehr bald legten wir uns schlafen, hatten wir doch am darauffolgenden Tag wieder eine ziemlich weite Etappe zu meistern.
Um 01:45 wurden wir dann jäh wieder aus dem Schlaf gerissen. An der Türe klopfte es so heftig, dass wir sogleich öffnen mussten, um nicht Gefahr zu laufen, dass uns die Türe eingetreten würde. Kim stand auf, wackelte zur Türe, in Erwartung eines Besoffenen oder sonst wie Verwirrten. Oh Schreck, kaum war die Türe geöffnet standen zwei bis auf einen kleinen Augenschlitz vermummte Männer in Tarnanzügen, mit Maschinengewehren herumfuchtelnd in unserem Zimmer.
Wir hatten keine Ahnung (und haben sie zugegebenermassen bis jetzt nicht), ob es sich bei diesen zwei Rambos um Militärs, Polizisten, private Sicherheitsleute oder Mafiosis gehandelt hat, auf alle Fälle zeigten sie mit ihren Maschinengewehren auf unsere Taschen und forderten uns auf, diese zu leeren. Sie wollten wissen, was wir hier machen (na ja, eigentlich ja schlafen, was man halt so in einem Hotel macht), woher wir kämen, wohin wir wollten. Für uns wäre es ja noch ganz spannend gewesen zu wissen, was die beiden denn genau mitten in der Nacht in unserem Zimmer zu suchen hatten, aber darauf meinten sie nur, es sei zu unserer Sicherheit, ob wir denn nicht wüssten, dass in diesem Staat jeden Tag dutzende Menschen Verbrechen zum Opfer fielen.
Und so war es dann auch, als sie wieder abzogen fühlten wir uns um einiges sicherer.
Hallo Jürg, Stefan und Kim,
AntwortenLöschendios mío! Wir hätten fast einen einen Herzinfarkt beim Lesen der Überschrift bekommen.
Wir sind froh, dass Euch nichts passiert ist, auch wenn Ihr sicher den Rest der Nacht nicht mehr geschlafen habt.
Wie wir sehen seid Ihr in der Nähe von Tajín bzw. Papantla. Wir wollen da auch hin, machen zuvor noch einen Abstecher nach Irapuato und Guanajuato. Dort leben 2 Deutsche, die wir neulich kennenlernten und die uns eingeladen haben.
Lasst es Euch weiterhin gut gehen, liebe Grüße von Rebecca & Fred