Mittwoch, 6. Oktober 2010

Mazatlan – Durango

Da es in der Baja California die letzten 3 Wochen wirklich sehr, sehr heiss war, hatten Jürg und ich Lust, in etwas „kälteren“ Gefilden zu radeln.  Trotz „Warnungen“ von Einheimischen das es in den Bergen „muy, muy frio“ sei entschieden wir uns, von Mazatlan an der Küste nach Durango im Landesinneren weiter zu fahren. Das bedeutete für uns nicht weniger als gut 2800 Meter Höhenunterschied. Die ersten 4 Tage fuhren wir mehr oder weniger immer den Berg hinauf. Erst am 5. Tag waren wir auf einer Art Hochplateau auf 2600 Meter angelangt. Mehr oder eher weniger flach ging es dann weiter nach Durango wo wir zwei Nächte blieben.
Durango ist eine sehenswerte, alte Kolonialstadt, die ein schönes „Centro historico“ hat. Was die Mexikaner übrigens unter „muy frio“ verstehen war für uns optimal: Am Tag um die 25, in der Nacht erholsame und erfrischende 8 Grad. Landschaftlich waren die letzten Tage ein Traum. Von Mazatlan startend hatten wir zuerst fast schon Regenwald mässiges Klima und ein „Grün“ welches total im Kontrast zur trockenen Baja stand. Auch die Tierwelt war entsprechend: Grosse Heuschrecken, Geckos und sonstige, uns unbekannte Tiere. Je weiter wir hinauf fuhren, desto angenehmer wurde das Klima und die Vegetation wurde richtig gehend „hochalpin“. An steilen Bergkämmen entlang, durch Pinienwälder und an Seen vorbei fahrend hatten wir immer wieder tolle Ausblicke hinaus in die Landschaft. Die Strecke ist touristisch gesehen unbedeutend. Das ermöglichte uns einen direkteren Kontakt mit den Leuten in den Dörfern wo wir übernachteten.
Bilder von dieser Strecke gibt es wie immer im Album Mexico.

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