Mittwoch, 22. September 2010

Wenn sich Velofahrer über Gegenwind freuen

Nun sind wir in Loreto angelangt. Die letzten paar Tage waren sehr anstrengend. Die Hitze ist beinahe unerträglich, ohne Übertreibung vergleichbar mit dem Luftstrom einen Haarfönes, um 10 Uhr Abends ist es immer noch gut 30 Grad warm. Jürg und ich saufen im Tag gut 12 Liter Flüssigkeit, bei den Einfahrten in den Übernachtungsorten gönnen wir uns oftmals je 1.5 Liter kühles Coca-Cola welches in 10 Minuten heruntergespült ist. Da es so warm ist und es unterwegs keine Versorgungsmöglichkeiten gibt, erhöht sich unser Gepäckgewicht jeweils um gut 10 kg, weil wir das Wasser und auch das zusätzliche Essen mitschleppen müssen. Da freuen wir uns auch über Gegenwind weil der wenigstens etwas zur „Abkühlung“ beiträgt.


Übrigens gibt es neue Bilder im Album Mexico
Unterwegs trafen wir zwei Pärchen (aus der Schweiz und Deutschland, beide motorisiert) an mit denen wir an verschiedenen Orten gemeinsam übernachteten. Immer wieder spannend sich mit anderen Leuten auszutauschen.
Morgen gehts dann weiter gegen Süden, die "Sierra Gigante" steht an. Da es so heiss ist, starten wir (wie auch an den Tagen zuvor) sehr früh morgens, meistens so zwischen 6- und 7 Uhr.

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